Erinnerungspraktiken
Geschichtskulturen und
Historisches Lernen
in der deutschen
Migrationsgesellschaft

Videos aus der Abschlusskonferenz

Unter dem Titel „Ansichten, Einsichten, Aussichten: Diversität und Geschichte in der Migrationsgesellschaft“ hat am 1. und 2. März 2021 die Abschlusstagung des Verbundprojekts „Geschichte(n) in Bewegung“ stattgefunden. Sehen Sie hier Videos, die im Rahmen der Abschlusskonferenz entstanden sind:

  1. Projektergebnisse im Überblick
  2. Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus der Praxis der historischen Bildung äußern sich zum Thema der Tagung
  3.  Vortrag von Prof. Neeladri Bhattacharya (New Delhi) zur Sichtbarmachung von Marginalisierten in Bildungsmedien
  4. Vortrag von Prof. Michael Rothberg (University of California, Los Angeles) zu „multidirectional memory

 

Abschlusstagung / Closing Conference

Das vorläufige Programm unserer Online-Abschlusskonferenz am 1. und 2. März 2021 finden Sie hier (Stand: 26. Februar 2021). Aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl können wir leider keine weiteren Registrierungen vornehmen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

The preliminary program of our online final conference on March 1st and 2nd, 2021 can be found here (last update: 26 February 2021). Unfortunately, due to the high number of participants, we cannot make any further registrations. We look forward to a lively exchange!

Dritte Werkstatt

Im Fokus unserer dritten Projektwerkstatt am 17. und 18. November 2020 stand die Diskussion neuer Ansätze, Zugänge und Konzepte historischen Lernens, die im Verbundprojekt untersucht bzw. entwickelt worden sind.

Die Werkstatt konnte pandemiebedingt nicht wie geplant am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig stattfinden, und wurde stattdessen in einen virtuellen Tagungsraum verlagert. Nichtsdestotrotz beteiligten sich auch diesmal rund 60 Akteur*innen aus der Praxis der historischen Bildung sowie Expert*innen aus der Forschung.

Die Werkstatt startete mit der Vorstellung und Diskussion von Forschungsergebnissen. Die vier Teilprojekte (1 – Lehrkräfte und Schulen, 2 – Museen und Gedenkstätten, 3 – Non-formale Bildungsinitiativen und 4 – Bildungsmedien) präsentierten die von ihnen herausgearbeiteten Konzeptionen der Bildungspraktiker*innen zu Migrationsgesellschaft, geschichtskulturellen Wandel und historisches Lernen.

Am zweiten Werkstatttag wurden Unterrichts- und Bildungsmaterialen vorgestellt, die im Rahmen des Verbundprojekts entwickelt und im kommenden Jahr auf der Onlineplattform Zwischentöne unter freier Lizenz veröffentlicht werden sollen. Auch die Werkstattteilnehmenden stellten Lernmaterialen, die in ihren Institutionen entstanden sind, zur Diskussion – etwa das Projekt „DiscoverDiversity“ der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. und das Online-Projekt „Moscheestraße“ sowie Lernmaterialien der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland e.V., des Museums für Islamische Kunst Berlin, der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“ und des Museums Friedland.

Unsere internationale Abschlusstagung findet am 1. und 2. März online statt und wird federführend von dem Teilprojekt „Museen und Gedenkstätten“ an der FU Berlin veranstaltet.

Zweite Werkstatt

Rund 60 Akteur*innen aus der Praxis der historischen Bildung sowie Expert*innen aus der Migrationsforschung, Geschichtsdidaktik und Bildungsforschung haben an unserer zweiten Projektwerkstatt teilgenommen, die am 13. und 14. Juni 2019 an der Universität Paderborn stattgefunden hat.

Auch diesmal stand der rege Austausch von Wissenschaft und Praxis über geschichtskulturellen Wandel in der deutschen Migrationsgesellschaft im Fokus. Die Mitarbeiter*innen der vier Teilprojekte im Forschungsvorhaben „Geschichten in Bewegung“ – (1) Lehrkräfte und Schulen, (2) Museen und Gedenkstätten, (3) non-formale Bildungsinitiativen und (4) Bildungsmedien – konnten erste Ergebnisse aus ihren Untersuchungen präsentieren und im Rahmen von Workshops die Expertise der Praktiker*innen einbeziehen, Thesen prüfen, Interpretationsansätze zur Diskussion stellen, offene Fragen klären und Impulse aufnehmen. Moderierte Diskussionsgruppen zu Kontroversen im Klassenraum, Divided und conflicting memories, Konzepten historischen Lernens in der Migrationsgesellschaft und Multiperspektivität sowie Impulsvorträge zur Aneignung des Historischen im Kontext von Pluralität (Prof. Dr. Paul Mecheril, Oldenburg), Geschichtslernen und Kontroversen (Prof. Dr. Andreas Körber, Hamburg) sowie „Geschichten als (Des)identifikationsangebote“ (Dr. Mai-Anh Boger) rundeten das Programm der Werkstatt ab.

Die dritte Projektwerkstatt findet am 15. und 16. Juni 2020 am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig statt.