Erinnerungspraktiken
Geschichtskulturen und
Historisches Lernen
in der deutschen
Migrationsgesellschaft

Abschlusstagung / Closing Conference

Das vorläufige Programm unserer Online-Abschlusskonferenz am 1. und 2. März 2021 finden Sie hier (Stand: 25. Januar 2021). Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und einen regen Austausch!

The preliminary program of our online final conference on March 1st and 2nd, 2021 can be found here (last update: 25 January 2021). We look forward to numerous participation and a lively exchange!

Dritte Werkstatt

Im Fokus unserer dritten Projektwerkstatt am 17. und 18. November 2020 stand die Diskussion neuer Ansätze, Zugänge und Konzepte historischen Lernens, die im Verbundprojekt untersucht bzw. entwickelt worden sind.

Die Werkstatt konnte pandemiebedingt nicht wie geplant am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig stattfinden, und wurde stattdessen in einen virtuellen Tagungsraum verlagert. Nichtsdestotrotz beteiligten sich auch diesmal rund 60 Akteur*innen aus der Praxis der historischen Bildung sowie Expert*innen aus der Forschung.

Die Werkstatt startete mit der Vorstellung und Diskussion von Forschungsergebnissen. Die vier Teilprojekte (1 – Lehrkräfte und Schulen, 2 – Museen und Gedenkstätten, 3 – Non-formale Bildungsinitiativen und 4 – Bildungsmedien) präsentierten die von ihnen herausgearbeiteten Konzeptionen der Bildungspraktiker*innen zu Migrationsgesellschaft, geschichtskulturellen Wandel und historisches Lernen.

Am zweiten Werkstatttag wurden Unterrichts- und Bildungsmaterialen vorgestellt, die im Rahmen des Verbundprojekts entwickelt und im kommenden Jahr auf der Onlineplattform Zwischentöne unter freier Lizenz veröffentlicht werden sollen. Auch die Werkstattteilnehmenden stellten Lernmaterialen, die in ihren Institutionen entstanden sind, zur Diskussion – etwa das Projekt „DiscoverDiversity“ der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. und das Online-Projekt „Moscheestraße“ sowie Lernmaterialien der Interessengemeinschaft Gehörloser jüdischer Abstammung in Deutschland e.V., des Museums für Islamische Kunst Berlin, der Gedenk- und Bildungsstätte „Haus der Wannsee-Konferenz“ und des Museums Friedland.

Unsere internationale Abschlusstagung findet am 1. und 2. März online statt und wird federführend von dem Teilprojekt „Museen und Gedenkstätten“ an der FU Berlin veranstaltet.

Zweite Werkstatt

Rund 60 Akteur*innen aus der Praxis der historischen Bildung sowie Expert*innen aus der Migrationsforschung, Geschichtsdidaktik und Bildungsforschung haben an unserer zweiten Projektwerkstatt teilgenommen, die am 13. und 14. Juni 2019 an der Universität Paderborn stattgefunden hat.

Auch diesmal stand der rege Austausch von Wissenschaft und Praxis über geschichtskulturellen Wandel in der deutschen Migrationsgesellschaft im Fokus. Die Mitarbeiter*innen der vier Teilprojekte im Forschungsvorhaben „Geschichten in Bewegung“ – (1) Lehrkräfte und Schulen, (2) Museen und Gedenkstätten, (3) non-formale Bildungsinitiativen und (4) Bildungsmedien – konnten erste Ergebnisse aus ihren Untersuchungen präsentieren und im Rahmen von Workshops die Expertise der Praktiker*innen einbeziehen, Thesen prüfen, Interpretationsansätze zur Diskussion stellen, offene Fragen klären und Impulse aufnehmen. Moderierte Diskussionsgruppen zu Kontroversen im Klassenraum, Divided und conflicting memories, Konzepten historischen Lernens in der Migrationsgesellschaft und Multiperspektivität sowie Impulsvorträge zur Aneignung des Historischen im Kontext von Pluralität (Prof. Dr. Paul Mecheril, Oldenburg), Geschichtslernen und Kontroversen (Prof. Dr. Andreas Körber, Hamburg) sowie „Geschichten als (Des)identifikationsangebote“ (Dr. Mai-Anh Boger) rundeten das Programm der Werkstatt ab.

Die dritte Projektwerkstatt findet am 15. und 16. Juni 2020 am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig statt.

Workshop in Paderborn

Im zweiten Projektjahr soll der gemeinsame Workshop vom 13. bis 14. Juni 2019 in Paderborn stattfinden. Die Vorbereitungen laufen derzeit in vollen Touren und wir erhoffen uns spannende, kritische und konstruktive Diskussionen. Wir freuen uns vor allem auf diese zwei Tage, da wir hier gemeinsam die ersten Ergebnisse aus den Interviewerhebungen diskutieren können und wir sind gespannt, welche Einsichten, Widersprüche und Rückfragen sich hier auftun. Wir erhoffen uns auch, viele bekannte Gesichter in Paderborn begrüßen zu dürfen, freuen uns auf einige Neuankömmlinge und bedanken uns bei all jenen, die uns in dem Projekt bis hierhin Unterstützt haben.

Auftakt

Unser Auftaktsymposium und die erste Werkstatt haben am 4. und 5. Juni 2018 an der Universität Hildesheim stattgefunden. Die Veranstaltung diente dem Austausch internationaler und nationaler Expert*innen aus dem Feld der interkulturellen Bildungsforschung, der Migrationsforschung und der geschichtsdidaktischen/historischen Forschung sowie unterschiedlicher Akteur*innen aus dem Bereich des Geschichtslernens über geschichtskulturellen Wandel in Deutschland.

In unserem Werkstattformat folgen wir einem partizipativen Ansatz. Wir wollen Fragen und Impulse zum Wandel von Erinnerungspraktiken und Geschichtslernen gemeinsam diskutieren und erarbeiten. Wir möchten zudem einen Denkraum schaffen, in dem die unterschiedlichen Akteur*innen und Institutionen miteinander ins Gespräch kommen. Wir gehen der Frage nach, vor welche Herausforderungen sich Angebote historischer Bildung in Deutschland derzeit im Hinblick auf die Pluralisierung von historischen Zugängen und Geschichtsbildern im Zeichen von Migration und Vielfalt gestellt sehen. Wie reagieren sie darauf, welche Bedarfe ergeben sich? Wir sind interessiert zu erfahren, welche Fragen, Zugänge, Konzepte und Materialien als zukunftsweisend für historisches Lernen in der Migrationsgesellschaft eingeschätzt werden.

Weitere Werkstätten sind am 13.-14. Juni 2019 an der Universität Paderborn und im Jahr 2020 in Braunschweig geplant.